Projekte

Saal Digital - Fotobuch Professional Line

Saal Digital hat mal wieder etwas neues auf den Markt gebracht. Neben den bekannten und etablierten Fotobüchern mit mattem oder glänzenden Hardcover gibt es nun die "Professional Line". Dabei handelt es sich um eine neue Aufmachungsart der Fotobücher.

 

Der Deckel besteht nun auf einem auf Acylglas gedruckten Foto mit Ledereinband auf der Rückseite. Diese besonders hochwertige Aufmachung verleiht den Fotos eine besondere Wertschätzung und sorgt regelrecht für einen "Wow-Effekt" beim Betrachter.

 

Die von Saal Digital gewohnt sind die Bücher tadellos verarbeitet, von bester Qualität und auch die Farbtreue und Druckqualität ist hervorragend.

 

Mein Test-Exemplar kam mit "HighEnd-Druck matt"-Papier, das sich besonders durch die Reduktion der Spiegelungen und eine feine Haptik auszeichnet. Es stehen jedoch noch viele weitere Papiersorten und auch Gestaltungsmöglichkeiten für den Umschlag zur Verfügung.

Durch die "Professional Line" hat Saal Digital das Produktportfolio sinnvoll nach oben erweitert, um besonders hochwertige Aufnahmen zukünftig noch angemessener präsentieren zu können.

Ich möchte mich hiermit nochmal ausdrücklich bei Saal Digital für die Testmöglichkeit bedanken und gleichzeitig darauf hinweisen, dass dieser Erfahrungsbericht ohne Einflussnahme des Unternehmens entstanden ist.

Saal Digital - Kennenlernaktion für Wandbilder (2019)

Seit vielen Jahren bestelle ich regelmäßig Fotos von Saal Digital. Alles, was ich dort bestellte war bisher immer von hervorragender Qualität. Besonders die Fotobücher habe ich regelmäßig bestellt.

 

Zum Jahresende 2018 hat Saal Digital nun eine "Kennenlernaktion" für Ihre Wandbilder (großformatige Bilder für die Präsentation an der Wand) gestartet.

Nachdem klar war, wo das Bild hängen soll und das passende Motiv gefunden war, verlief die Bestellung wie gewohnt einfach und problemlos. 

 

Ich entschied mich für die Bestellung über den Webshop auf der Homepage, da ich meine Bilder stets mit Lightroom bzw. Photoshop für den Druck vorbereite und somit auf die weitergehenden  Layout- und Bildbearbeitungsoptionen der ebenfalls verfügbaren Saal-Software (für PC+Mac) verzichten konnte. Ich habe die Software aber bereits für andere Projekte benutzt und kann sie ebenfalls empfehlen.

Die Wahl fiel letztendlich auf das klassische Alu-Dibond in 75x50cm. Neu für mich war die Möglichkeit, einen Schattenfugenrahmen dazu wählen zu können. Wenn ich also sowieso schon dabei war, etwas Neues auszuprobieren, dann auch gleich noch die neue Rahmenoption (in Weiß) ausgewählt und gewartet...

 

Die Produktionszeit fiel für ein Bild dieser Größe mit 4-5 Tagen recht kurz aus und schon hielt ich einen riesigen Karton in Händen. Wie immer hatte Saal das Bild bestmöglich verpackt, sodass auf dem Transportweg nichts passieren kann. Sowohl die Druckqualität als auch die Beschaffenheit des Rahmens sind hervorragend. Das Bild wird gestochen scharf abgebildet und fügt sich toll in den neuen Rahmen, den ich hiermit wärmstens empfehlen kann!

 

Ich möchte mich hiermit nochmal ausdrücklich bei Saal Digital für die Testmöglichkeit bedanken und gleichzeitig darauf hinweisen, dass dieser Erfahrungsbericht ohne Einflussnahme des Unternehmens entstanden ist.

Jahrbuch 2017 – Ein Jahr in Bildern (2018)

In den letzten Jahren habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, nach jedem Jahr ein Fotobuch mit den besten Bildern des Jahres zu erstellen. Zwar habe ich die meisten Bilder daraus bereits hier auf meiner Seite oder bei Instagram online, jedoch bekommen die Bilder nochmal eine ganz andere Wertigkeit, wenn sie in einem gedruckten Buch verewigt sind.

 

Die Sammlung der Bilder erfolgt über das Jahr vollautomatisch in Lightroom über eine Smart-Sammlung (alle Bilder mit mind. 4 Sternen und Aufnahmedatum 01.01 – 31.12.), sodass ich am Ende nur noch eine Auswahl daraus treffen muss – was immer noch schwierig genug ist…

 

Vielleicht dient dies ja dem ein oder anderen als Anregung, so etwas für die vergangenen Jahre oder die Zukunft auch mal in Angriff zu nehmen. Noch ein weiterer Anreiz: Es ist mittlerweile schön zu sehen, wie sich der eigene fotografische Stil weiterentwickelt hat, wenn man die aktuellen Fotobücher mit denen von vor einigen Jahren vergleicht… 😉

Lochkamera selbst gebaut (2015)

Wie fast jeder engagierte Fotograf irgendwann einmal in seiner Laufbahn habe ich mich in den letzten Wochen auch einmal daran gemacht, eine Lochkamera zu bauen. Herausgekommen ist dabei dabei folgendes Exemplar:

 

Ein paar „technische“ Daten zur Kamera:

  • Passend für alle internationalen Rückteile (4×5″ Planfilm)
  • Korpus aus 18mm Bambus-Leimholz (schwalbenschwanzgezinkt)
  • Lochdurchmesser 0,50mm
  • Brennweite 160mm (entspricht in etwa einer Brennweite von 50mm auf dem Kleinbildfilm)
  • Dosenlibelle zur exakten Ausrichtung der Kamera

 

Mittlerweile habe ich die Kamera auch getestet. Dabei stellte sich heraus, dass Sie tatsächlich funktioniert und lichtdicht ist ;-)

Ein Wochenende mit der Leica M (2014)

Im Rahmen der Aktion „You and Leica M“ war der Leica-Store im Stammwerk in Wetzlar so nett, mir eine M (Typ 240) für ein verlängertes Wochenende zu überlassen. Weil ich zwar seit langem interessiert an der Marke und ihren Kameras bin, bislang aber nie die Gelegenheit hatte, sie mal auszuprobieren, nahm ich diese Gelegenheit natürlich gerne wahr.

 

Seit Beginn meiner fotografischen Karriere habe ich (abgesehen von der ein oder anderen digitalen Kompaktkamera) ausschließlich mit Spiegelreflexkameras (digital & analog) fotografiert. Ich war also gespannt, wie ich mich mit einer Messucherkamera schlagen würde…

 

Meine Erwartungen im Vorfeld

Besonders die Tatsache, dass eine Messucherkamera (wie die Leica M) ausschließlich manuell fokussierbar ist, machte mir im Vorfeld einige Gedanken, weil ich befürchtete, dass ich damit wesentlich langsamer und umständlicher arbeiten könnte als ich das von meiner Spiegelreflex mit Autofokus gewohnt bin und damit vielleicht einen entscheidenen Moment verpassen könnte.

 

Auf der anderen Seite hört man ja immer wieder, dass das Fotografieren mit einer Leica etwas ganz besonderes sein soll und man alleine durch die Aura, die die Kamera ausstrahlt, viel bewusster an die Sache herangeht. Vielleicht ist es deshalb auch gar nicht so schlecht, manuell fokussieren zu müssen, um das „bewusste Fotografieren“ noch weiter zu forcieren. Es ging also mit gemischten Gefühlen, aber dennoch voller Vorfreude auf nach Wetzlar, um das gute Stück abzuholen.

Abholung

Ich habe die Kamera direkt im Store im Stammhaus in Wetzlar am Leitz-Park abgeholt. Obwohl ich sogar etwas später als ursprünglich geplant dort war, zunächst der Schock: Die Kamera war nicht da! Doch nach einem Telefonat konnte mich der sehr nette Mitarbeiter beruhigen, sie war nur noch mal eben zum Service, um Sensor und Kamera zu reinigen.

 

Nach kurzer Zeit, die man in der Ausstellung nebenan sehr gut verbringen kann, konnte ich also eine frisch gereinigte  Leica M (Typ 240) mit dem Summicron 50mm f1:2 in Empfang nehmen. Dabei ging mir als Liebhaber haptisch ansprechender und hochwertig verarbeiteter Produkte das Herz auf: Ein solides, metallenes Kameragehäuse mit griffiger Belederung, satt rastende Einstellknöpfe und -rädchen und ein butterweich fokussierbares Objektiv hielt ich da in der Hand. Ich begann langsam zu begreifen, was es mit dem „Mythos Leica“ auf sich hat - aber seht selbst:

Erster Kontakt mit dem Messucher

Wer sonst die Arbeit mit einer Spiegelreflexkamera gewöhnt ist, muss sich mit dem Messsucher etwas umstellen. Während bei der Spiegelreflex das Bild, das man durch den Sucher sieht auch annähernd das ist, was am Ende als Bild rauskommt, läuft es bei Messucher etwas anders: Hier werden, je nach Brennweite des angesetzten Objektivs, verschiedene Rahmen ins Sucherbild eingeblendet, die dann den äußeren Rand des Bildes darstellen. Dieser Rahmen muss aber keineswegs direkt am Sucherrand sein, sondern kann ein gutes Stückchen weiter innen liegen. Das bedeutet also, dass man durch den Sucher zunächst wesentlich mehr sieht, als hinterher auf dem Bild zu sehen ist.

 

Auch das Fokussieren geht mit dem Messsucher etwas anders vonstatten: In der Mitte des Bildes ist ein kleines, helles Feld zu sehen, in dem das Bild des Suchers mit dem des Objektivs übereinandergelegt werden. Dreht man nun am Fokusring des Objektivs verschieben sich die beiden Bilder zueinander. Das Bild ist scharf, wenn beide Bilder deckungsfleich übereinander liegen.

Es ist daher sinnvoll zum Fokussieren eine klar zu erkennende Kante am Subjekt (oder an etwas Anderem in gleicher Entfernung) zur Hilfe zu nehmen, um damit den Fokus zu wählen und anschließend das Bild zu komponieren.

So komisch und umständlich sich das ganze Prozedere zunächst anhören mag, so schnell gewöhnt man sich auch daran. Ich hatte den Dreh nach etwa 10 Minuten schon ziemlich gut raus und anschließend keinerlei Probleme mehr damit und konnte anschließend sehr zügig fotografieren.

 

Fazit

„Fotografie zwischen Handwerk und Kunst“ – so hätte man diesen Artikel auch nennen können. Das Fotografieren mit der Leica M ist etwas ganz Feines. Alleine die absolut perfekte und massive Verarbeitung macht es zu einer wahren Freude, die Kamera und das Objektiv in die Hand zu nehmen. Das, was am Ende aus dem in diesem Modell neu eingeführten CMOS-Sensor fällt, ist ebenfalls absolut erste Sahne: Ein tolles Rauschverhalten und eine über jeden Zweifel erhabene Bildqualität sprechen für sich. Auch die manuelle Bedienung von Blende & Belichtungszeit macht eine Menge Spaß, fordert sie doch eine Menge Beschäftigung mit dem Motiv. Der „Mythos Leica“ kommt also nicht von ungefähr…

Man muss sich jedoch auch den Grenzen bewusst sein: Das Arbeiten mit einer Messsucherkamera ist einfach langsamer und erfordert mehr Sorgfalt als eine moderne Spiegelreflex. Punkt!

Der schnelle Schnappschuss ist damit kaum (oder erst mit sehr viel Übung) möglich. Ist das aber ohnehin nicht der persönliche Fotostil, so erhält man mit der M ein fanstastisches Werkzeug, das (zumindest mir) jedes Mal beim in-die-Hand-nehmen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

 

Ich bedanke mich beim Leica Store Wetzlar für die Zurverfügungstellung der Kamera und möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dieser Beitrag vollkommen ohne Einflussnahme seitens des Herstellers verfasst worden ist.